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Forschung

Ereigniskorrelierte Hirnpotentiale und Mechanismen der Emotions-, Konflikt-, Fehler- und Zeitverarbeitung. Prozesse von visuell-räumlicher Aufmerksamkeit, Selektion und Gedächtnis. Einbezug interindividueller Unterschiede.

    • Sub- und supraliminales evaluatives Priming: Modulation von Präferenzurteilen durch vorangehende unter- bzw. überschwellige emotionale bzw. sozial informative Prime-Reize; Korrelate im ereigniskorrelierten Hirnpotential (ERP); Identifikation mentaler Prozesse, die mit individuellen Unterschieden im Konformitäts- vs. Reaktanzverhalten einhergehen.

    • Räumliches und identitätsbasiertes Positives und Negatives Priming: Erleichterungs- und Hemmeffekte bei der Verarbeitung von Reizen, die zuvor als Zielreize bzw. Distraktoren präsentiert worden waren. Konkurrierende theoretische Erklärungen für positives und negatives Priming werden mit Hilfe perzeptiver, kognitiver und motorischer Indikatoren im ERP geprüft.

    • Funktionelle Signifikanz der medial-frontalen Negativität im ERP: Konfliktüberwachungs-Theorie; Reinforcement-Learning; Mismatch-Theorie; Reward Positivity; interindividuelle Unterschiede (Impulsivität; Perfektionismus). 

    • Automatische vs kontrollierte Verarbeitung von Fehlermeldungen auf Basis perzeptiver vs. semantischer Reizanalysen. Im Alltag spielt die letztere Konstellation eine wichtige Rolle, wurde bisher aber kaum empirisch untersucht.

    • ERP-basierte Analyse links-lateralisierter posteriorer früher Prozesse der Sprachverarbeitung bzw. der Verarbeitung von Lexikalität und Semantik

    • Psychophysiologische Korrelate des Lügens bzw. "instruierten Falschantwortens": medial-frontale Negativität; P3a; P3b. Kombination von behavioralen und ERP-Maßen zwecks "Individualdiagnostik".

    • Lebensqualität nach Schädel-Hirn-Trauma (SHT): Fragebogen-konstruktion und -validierung; Krankheitsbewältigungs- bzw. Problemverarbeitungs-Stile und deren Einfluss auf die Wiederherstellung der Lebensqualität. Einflüsse der Trauma-Lokalisation auf Lebensqualität sowie Symptome von Angst und Depressivität.

    • Methodik ereigniskorrelierter Potentiale: Alternativen zur traditionellen Mittelungsprozedur; Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses durch Jackknifing

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