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Buchreihe Lebenslanges Lernen

Lebenslang Lernen


Lernen beginnt sehr früh im Lebenslauf. Bereits das Neugeborene zeigt erstaunliche Anpassungsleistungen etwa an die Mimik seiner sozialen Umgebung, und schon im Alter von wenigen Monaten imitiert das Kind die Sprachlaute seiner Bezugspersonen. Ein solcher dialogischer Prozess der Interaktion zwischen Individuum und Umwelt bringt die Lernentwicklung des Einzelnen entscheidend voran. Angeborene Dispositionen, Umweltcharakteristika und die je individuelle Entscheidung, Lernangebote aufzugreifen und Lernsituationen aufzusuchen, bestimmen die Lerngeschichte eines Menschen.

Lange war die Auffassung verbreitet, ein Kind erreiche die nötige Reife von
selbst, wenn es sich nur in einem möglichst ungestörten Rahmen entfalten
könne. Seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich jedoch die Überzeugung durchgesetzt, dass die Entwicklung des Kindes durch vielfältige, auf seine Möglichkeiten abgestimmte Lernangebote begünstigt werden kann. Die Förderung individueller Fähigkeiten und die Bereitschaft zu lernen, rückten in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Betrachtung.

Auch in Bezug auf das Erwachsenenalter hat ein Umdenken stattgefunden,
da einmal erworbene Fertigkeiten nicht ausreichen, um dauerhaft im Berufsleben erfolgreich zu sein. Lernen ist bis ins hohe und höchste Alter möglich. Es sind die Lernaktivitäten eines Menschen, die wesentlich den Verlauf seines Alterungsprozesses prägen. Bleibt er geistig wie körperlich aktiv, kann er ein selbst verantwortliches Leben über viele Jahrzehnte aufrechterhalten.
Die Bedeutung des Lernens vom Kleinkindalter über die Schul- und Berufsausbildung bis in das Erwachsenenalter und höhere Lebensalter wird zunehmend erkannt. Für neue Forschungsergebnisse in diesem wichtigen Feld will die Reihe “Lebenslang lernen” ein Forum bieten.


Bisher veröffentlicht: Bände 1 bis 16


Band 1: Röhr-Sendlmeier, U.M. (Hrsg.)(2007). Frühförderung auf dem Prüfstand - die Wirksamkeit von Lernangeboten in Familie, Kindergarten und Schule. Berlin: Logos.
 

Die frühe Förderung im Kindesalter ist Gegenstand öffentlicher Diskussion. Dieser Band widmet sich der Frage, welche Ansätze zur Frühförderung tatsächlich wirkungsvoll sind. In empirischen Originalarbeiten und Überblicksaufsätzen werden folgende Themen behandelt:

  • Evaluation der Frühförderung
  • Psychomotorische Entwicklung
  • Medienerziehung für Computer und Fernsehen
  • Verkehrswissen durch Lernsoftware
  • Vorschulische Laut-Farb-Verknüpfung
  • Unterschiedliche Erstlese-Rechtschreib-Didaktiken
  • Früher Englischunterricht und die folgenden Schuljahre
  • Frühförderung bei Entwicklungsstörungen

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Band 2: Laura Hemker (2007). Die Entwicklung visueller Fähigkeiten. Analysen zur bildhaften Tiefenwahrnehmung im ersten Lebensjahr. Berlin: Logos.
 

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Eine optimale Entwicklung in der frühen Kindheit basiert zu einem großen Teil auf der Entwicklung der visuellen Fähigkeiten. Die vorliegende Arbeit behandelt speziell die Entwicklung der bildhaften Tiefenwahrnehmung. Konkret wurde die Sensitivität von 5 bis 9,5 Monate alten Säuglingen für die Tiefeninformationen untersucht, welche in Oberflächentexturen, Oberflächenkonturen und in der "Höhe im visuellen Feld" enthalten sind.

 

Die Befunde bestätigen die These, dass die Entwicklung der bildhaften Tiefenwahrnehmung mit dem 5. Lebensmonat bereits begonnen hat. Allerdings sprechen sie auch gegen eine gleichschnelle Entwicklung der Sensitivität für alle bildhaften Tiefeninformationen und somit gegen einen einzelnen zugrundeliegenden Entwicklungsmechanismus.

Als relevante Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Tiefenwahrnehmung werden die Salienz verschiedener Tiefeninformationen sowie die Rolle der Erfahrung diskutiert. Die gewonnenen Erkenntnisse können zur Bewertung individueller Entwicklungsverläufe und schließlich zur Entwicklung geeigneter Förder- und Interventionskonzepte beitragen.



Band 3: Stefanie Greubel (2007). Kindheit in Bewegung. Die Auswirkungen sportlicher Förderung auf das Selbstkonzept und die Motorik von Grundschulkindern. Berlin: Logos.
 

Innerhalb der Reihe Lebenslang lernen widmet sich dieser Band den kindlichen Lebensbedingungen und insbesondere dem Stellenwert sowie den Auswirkungen regelmäßsiger sportlicher Förderung. Es wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich Kinder heute bewegen und welche Auswirkungen diese Betätigungsformen sowohl auf die motorische Entwicklung als auch auf psychologische Faktoren wie die Bildung des kindlichen Selbstkonzeptes haben.

Als ein Faktor der sportlichen Förderung wird der regelmäßsige Besuch eines Sportvereins betrachtet. Der Sportverein gilt als die Institution, die von Kindern am häufigsten zur sportlichen Aktivität genutzt wird. In der aktuellen öffentlichen Diskussion rückt die Präsenz von Mädchen in diesen sportlich formellen wie auch in informellen Settings zunehmend in den Vordergrund. Die Arbeit beleuchtet daher auch die Bedeutung von geschlechtsspezifischen Charakteristika und geht der Frage nach, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Jungen und Mädchen heute noch aufgezeigt werden können.

Neben diesen Kernthemen beschäftigt sich diese Arbeit zudem mit dem Stellenwert der Kinder und der Kindheit in der Gesellschaft, den Grundbegriffen der motorischen Entwicklung, der Stellung der Bewegung in Entwicklungstheorien sowie der aktuellen Selbstkonzeptforschung.

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Band 4: Simone Vogelsberg (2008). Verkehrserziehung durch Edutainment. Der Einfluss spielerischer Lernsoftware auf Verkehrswissen, Gefahrenbewusstsein und Verkehrsverhalten. Berlin: Logos.
 

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Computer sind heute ein selbstverständlicher Teil der kindlichen Lebenswelt. In den letzten Jahren sind für den umkämpften Markt der unterhaltsamen Computer-Software zunehmend Produkte entwickelt worden, die den Anspruch haben, sowohl unterhaltsam als auch lehrreich zu sein. Die Kennzeichnung Edutainment soll Eltern, Erzieher und Lehrer zum Kauf motivieren. Auch für die vorschulische Verkehrserziehung sind derartige Computerprogramme erhältlich. Bevor diese Programme jedoch Einsatz im Rahmen der institutionellen oder privaten Sicherheitserziehung von Kindern finden sollten, ist zu überprüfen, ob sie tatsächlich zu einer erhöhten Sicherheit im Straßenverkehr beitragen können.

Dieser Band widmet sich der Beantwortung der Frage, ob ausgewählte Edutainment-Software Kindern im Vorschulalter Kenntnisse über den Straßenverkehr vermitteln kann. Ziel eines solchen Programms muss es sein, Wissen um die Geschehnisse und die Regeln im Straßenverkehr aufzubauen, das Bewusstsein für Gefahren zu erhöhen und das kindliche Verhalten im Verkehrsgeschehen langfristig positiv zu verändern. Es wird untersucht, inwiefern inhaltliche und medienspezifische Vorkenntnisse der Kinder, das kognitive Leistungsniveau und motivationale Faktoren für einen Kompetenzzuwachs in den genannten Bereichen mitverantwortlich sind.



Band 5: Kerstin Knopp (2008). Risikowahrnehmung, Selbstkonzept und motorischer Status. Eine empirische Studie zu den Auswirkungen unterschiedlicher Trainingsbedingungen bei Kindern. Berlin: Logos.
 

Dieser Band der Reihe "Lebenslang lernen" widmet sich der Frage, ob Kinder, die ihr sportliches Training auf einem Rasenplatz absolvieren, ein vermindertes Risiko für Verletzungen wahrnehmen und sich in ihrem allgemeinen motorischen Status, in Fußball spezifischen Merkmalen und in Aspekten ihres Selbstkonzepts anders entwickeln als Kinder, die auf einem Ascheplatz trainieren.

Körperliche Bewegung ist von zentraler Bedeutung im Entwicklungsprozess des Kindes: Sie liefert die notwendigen Wachstums- und Entwicklungsreize für den Organismus, durch die nicht nur die motorische, sondern auch die psychosoziale und kognitive Entwicklung positiv beeinflusst werden. Bewegungsmangel dagegen verhindert wichtige Erfahrung mit dem eigenen Körper und schränkt Wohlbefinden und Gesundheit, Selbstvertrauen und Erkenntnisgewinnung ein. Der Bewegungserziehung kommt eine besondere Bedeutung für die Gesamtentwicklung des Kindes zu, da durch sie motorischen, psychischen und sozialen Auffälligkeiten vorgebeugt werden kann.

Das Fußballtraining im Verein ebenso wie das freie Fußballspielen bieten nicht nur motorische Entwicklungsanreize, sondern darüber hinaus ein einzigartiges Potential der sozialen Integration und des sozialen Lernens.

Ob motorische Fähigkeiten, fußballerische Leistungen und die psychische Gesundheit von Kindern durch ein Training in einem als risikoarm empfundenen Lernumfeld in besonderem Maße gefördert werden, ist eine grundlegende Fragestellung dieser Arbeit.

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Band 6: Udo Käser (Hrsg) (2008). Lernen mit dem Computer. Berlin: Logos.
 

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Schon seit Jahren ist das Lernen am Computer in aller Munde. Und während die Einen den verstärkten Einsatz des PCs im Unterricht fordern und in ihm ein Allheilmittel für pädagogische Probleme sehen, warnen die Anderen vor dem Computer, weil er Kinder dick, dumm, krank, traurig und gewalttätig mache. Konkrete Analysen, was einzelne Software leisten kann und was nicht, sind allerdings immer noch rar. Der Band bietet eine differenzierte Analyse über mögliche Lernerfolge von Kindern im Umgang mit Computerprogrammen zu verschiedenen Inhaltsbereichen. Möglichkeiten und Grenzen eines pädagogisch sinnvollen Einsatzes von Multimedia in Erziehung und Unterricht werden aufgezeigt. Folgende Themen werden behandelt:

  • Multimediales Lernen - Möglichkeiten und Perspektiven

  • Computernutzung von Kindern und Jugendlichen

  • Gesundheitserziehung in der Grundschule

  • Spiel dich schlau - Edutainment im Deutschunterricht

  • Let's talk English - Edutainment im Englischunterricht

  • Edutainment- und Lernsoftware im Mathematikunterricht

  • Lernsoftware als Interventionsinstrument bei Lernstörungen

  • Wir erforschen die Natur - Edutainmentsoftware im Kindergarten

  • Lernsoftware als Instrument pädagogischer Intervention im Mathematikunterricht

  • Multimediales Lernen - Konsequenzen für die Praxis



Band 7: Jenny Demircoglu (2008). Englisch in der Grundschule. Auswirkungen auf Leistungen und Selbstbewertung in der weiterführenden Schule. Berlin: Logos.
 

Das Fach Englisch in der Grundschule ist inzwischen in die Lehrpläne aller Bundesländer aufgenommen worden, jedoch existiert bislang kein empirisch abgesichertes und einheitliches Konzept des frühen Fremdsprachenlernens. So überrascht es kaum, dass wissenschaftliche Evaluationen der Unterrichtspraxis weitgehend noch ausstehen und empirisch nachweisbare Erfolge des Englischunterrichts in der Grundschule kaum zu finden sind.

In diesem Buch wird davon ausgegangen, dass Kinder bereits im Grundschulalter von einer systematischen Vermittlung der Fremdsprache profitieren können. Der Lehrplan eines Pilotprojekts zum Englischunterricht in der Grundschule, das über mehrere Jahre erprobt wurde, wird vorgestellt und das gewählte Vorgehen anhand einzelner Unterrichtsblöcke ausführlich illustriert. Darüber hinaus wird die wissenschaftliche Evaluierung dieses Projektunterrichts im Hinblick auf seine Auswirkung auf den Englischunterricht in der weiterführenden Schule präsentiert. Zentral wird die Frage beantwortet, welche kurz- und längerfristigen Auswirkungen sich im Hinblick auf die Bewältigung der Anforderungen im Englischunterricht der weiterführenden Schule finden lassen.

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Band 8: Sebastian Bergold (2011). Identifikation und Förderung von begabten und hochbegabten Schülern. Berlin: Logos.
 

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Die Identifikation und Förderung von begabten Kindern ist ein Thema, das seit jeher besonders in der Bundesrepublik Deutschland kontrovers diskutiert worden ist. Inzwischen werden jedoch auch hier zunehmend die Vorteile und Möglichkeiten einer frühzeitigen Begabungsdiagnostik und -förderung erkannt. Dieser Band beschäftigt sich sowohl mit der Identifikation begabter Schüler durch Lehrkräfte als auch mit der Konzeption und Wirksamkeit verschiedener Begabtenfördermaßnahmen. Nach einem Einblick in die historische Entwicklung der Begabungsforschung und Begabtenförderung in Deutschland werden die einflussreichsten Begabungsmodelle, verschiedene Möglichkeiten der Begabtenidentifikation -- hierbei insbesondere Möglichkeiten und Grenzen des Lehrerurteils -- sowie verschiedene Förderansätze vorgestellt und diskutiert. In zwei empirischen Studien wird der Frage nachgegangen, inwiefern Lehrkräfte in der Lage sind, verschiedene Begabungen ihrer Schüler treffsicher zu identifizieren, und ob außerschulische Begabtenförderkurse unmittelbar nach Ende der Maßnahmen die erwarteten Fördereffekte zeigen.

 

Band 9: Schiwa Amri (2010). Bildung und Bindungsaspekte bei Migranten der zweiten Generation in Deutschland. Berlin: Logos.
 

Die unzureichende Sozialintegration von Migranten in Deutschland ist ein Thema, welches im Laufe der Jahre mehr und mehr öffentlich diskutiert wird. Weitestgehend einig ist man sich aus gesellschaftspolitischer Sicht, dass eine optimale schulische Förderung hierbei eine große Rolle spielt. Möglichst früh sollten z. B. Defizite in der deutschen Sprache bemerkt und aufgefangen werden. Nicht zu vernachlässigen ist jedoch auch die Tatsache, dass man sich dem Thema "Integration" differenziert stellen muss und einseitig geführte Debatten keine nachhaltigen Effekte aufweisen können. So gilt es, neben der sprachlichen Entwicklung von Migrantenkindern in Deutschland auch die sozial-emotionale Entwicklung in den Fokus zu rücken.
Durch die Verknüpfung von bindungspsychologischen Aspekten und bildungspolitischen Fragen versucht die vorliegende Arbeit, diesem Anspruch gerecht zu werden. Dargestellt werden die Ergebnisse aus über 200 Interviews und Fragebögen, die mit jungen Migranten der zweiten Generation durchgeführt wurden. Behandelt wurden die Themen "Stress in Kindheit und Jugend", "Stressverarbeitungsstrategien", "Bindungsverhalten" und "Schulzeit". Die Arbeit liefert damit Hinweise für zukünftige Forschungsansätze und Integrationsmaßnahmen, die dem Recht von Kindern und Jugendlichen auf eine ganzheitliche und differenzierte Förderung nach neuesten Erkenntnissen entsprechen.

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Band 10: Röhr-Sendlmeier, U.M. (Hrsg.)(2012). Inzidentelles Lernen - Wie wir beiläufig Wissen erwerben. Berlin: Logos.
 

Beim inzidentellen Lernen zieht der Lernende beiläufig Nutzen aus sich bietenden Lerngelegenheiten, ohne seine Aufmerksamkeit bewusst auf den Lerngegenstand zu richten. Dieser Lernmodus ist zur alltäglichen Orientierung und Informationsaufnahme unerlässlich; er wurde aber erst in jüngster Zeit genauer erforscht.


Beiläufig, ohne erkennbare Lernanstrengung Wissen erwerben: Auf welche Lerngegenstände kann sich ein solches Lernen beziehen? Welche Faktoren begünstigen inzidentelles Lernen? Sind die Lernerfolge robust gegen Vergessenseffekte? Auf diese Fragen versucht dieses Buch einige Antworten zu geben. Bei Personen unterschiedlichen Alters über die Lebensspanne werden die Ergebnisse inzidenteller Lernprozesse untersucht. Dabei wird auch die Frage nach Unterschieden gegenüber anderen Lernmodi beantwortet. Im Fokus stehen sprachliche und visuelle Lerngegenstände, aber auch komplexe Situationen im Kulturkontakt.


 

Band 11: Fermor, C. (2014). Effektivität stationärer Intensivtherapie bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen. Berlin: Logos.
 

Der Spracherwerb gehört zu den komplexesten Vorgängen in der kindlichen Entwicklung und ist ein faszinierendes psychologisches Forschungsthema. Nach welchen Mechanismen dieser Spracherwerb erfolgt und welche Rolle Umwelt- und Anlagefaktoren dabei spielen, wird wissenschaftlich kontrovers diskutiert. Sprachentwicklungsstörungen zählen zu den häufigsten Entwicklungsauffälligkeiten im Kindesalter - der aktuelle Forschungsstand dokumentiert jedoch bislang nur eine unzureichende Evaluation sprachtherapeutischer Interventionen.

Dieser Band beschäftigt sich mit der Frage der Effektivität stationärer gegenüber ambulanter Sprachtherapie für Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen. In einer Längsschnittstudie wurden Aussprache, Wortschatz, Grammatikverständnis, kommunikativ-pragmatische Fähigkeiten, Verhalten, gesundheitsbezogene Lebensqualität sowie motorische Leistungen untersucht. Es zeigten sich durch die stationäre Intensivtherapie Fortschritte vor allem hinsichtlich der Aussprache, aber auch bezüglich der kommunikativ-pragmatischen Fertigkeiten, des expressiven Wortschatzes und des Grammatikverständnisses. Die gewonnenen Erkenntnisse können einen Beitrag zur Entwicklung geeigneter Therapiekonzepte für Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen leisten.

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Band 12: Röhr-Sendlmeier, U.M. (Hrsg.)(2014). Berufstätige Mütter und ihre Familien. Berlin: Logos.
 

3753.jpg Die Aufgaben der Familie und die Auffassungen von den Geschlechterrollen haben sich im gesellschaftlichen Wandel verändert. Immer mehr Mütter versuchen, berufliches Engagement und Familie miteinander zu vereinbaren.
  • Welche Folgen hat dies für die Kinder?
  • Leiden ihre Schulleistungen?
  • Werden ihr Selbstkonzept und ihre sozial-emotionalen Fähigkeiten beeinträchtigt?
  • Wie zufrieden sind Mütter und Väter?
  • Welche Auswirkungen hat die väterliche Aufgabenübernahme in der Familie?
  • Sind berufsbedingte Schuldgefühle berechtigt?
  • Wie sehen die Kinder die Berufstätigkeit der Eltern?

Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum dieses Buches. Die berichteten Ergebnisse basieren auf empirischen Studien mit über fünftausend Familien.


 

Band 13: Sendlmeier, W. & Oertel, A.(2015). Rechtschreibdidaktiken im ersten Schuljahr. Eine psychologische und sprachwissenschaftliche Einordnung und Bewertung. Berlin: Logos.
 

Die aktuellen Lese- und Rechtschreibprobleme deutscher Schüler werden im öffentlichen und fachlichen Diskurs äußerst kontrovers, emotional und ideologisch geprägt diskutiert.
In diesem Buch wird aus psychologischer und sprachwissenschaftlicher Perspektive eine Einstufung und Bewertung der drei dominierenden didaktischen Ansätze vorgenommen.
Hierbei stehen zwei Fragestellungen im Vordergrund:

  • Welche psycholinguistischen Prozesse müssen beim Erwerb der deutschen Orthographie berücksichtigt werden?
  • Welche impliziten Grundannahmen zum Laut-Schrift-Bezug und den Sprachverarbeitungsprozessen liegen den Lehrstrategien der unterschiedlichen didaktischen Ansätze zugrunde?

Das Buch richtet sich an Grundschullehrer, die Schulaufsicht und interessierte und engagierte Eltern ebenso wie an Rechtschreibdidaktiker und Studierende der Schulpädagogik, Psychologie und Linguistik.

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Band 14: Vogelsberg, M. (2015). Förderung der Gedächtnisleistung und des strategischen Denkens bei Grundschulkindern. Berlin: Logos.

3753.jpg Dieses Buch widmet sich den Fragen:
  • Ist strategisches Denken bereits in der Grundschulzeit erlernbar?
  • Sind Kinder in der Lage, über den Einsatz einer Strategie zu berichten und diese gewinnbringend einzusetzen?
  • Wie könnte eine gezielte Förderung für Grundschulkinder aussehen?
  • Ist einmal Gelerntes nachhaltig gesichert oder kann ein Lernerfolg wieder verloren gehen?


 

Band 15: Käser, U.(2016, in Vorbereitung). Systematische Fehler: eine empirische Analyse von Fehlern bei elementaren Rechenoperationen sowie bei Term- und Äquivalenzumformungen. Berlin: Logos.
 


 

Band 16: Graf zu Dohna-Lauck, M. (2016). Transparenz in der Kinderbetreuung. Berlin: Logos.
 

Der deutsche Kinderbetreuungsmarkt ist für Eltern weitgehend intransparent und verhindert dadurch eine fundierte und effiziente Betreuungsplatzsuche. Für die Kinder kann die Entscheidung ihrer Eltern jedoch gravierende, langfristige Konsequenzen für ihre psychologische Entwicklung und ihren Bildungsweg haben. Mittelbar betrifft die Entwicklung die gesamte Gesellschaft, z.B. bezogen auf den Arbeitsmarkt, die Sozialabgaben, das Bildungsniveau, das Wirtschaftswachstum und die Demographie.

Dieses Buch richtet sich gleichermaßen an Eltern, Kinderbetreuungseinrichtungen, Jugendämter, Politiker, Psychologen, Volkswirte, Bildungsforscher und Journalisten. Es diskutiert Missstände und passende Lösungsansätze im Kinderbetreuungsmarkt, untersucht auf empirischer Basis den tatsächlichen Informationsbedarf suchender Eltern in Deutschland und gibt ihnen eine Checkliste für ihre nächste Betreuungsplatzsuche an die Hand. Darüber hinaus behandelt es den volkswirtschaftlichen Nutzen frühkindlicher Betreuung und ihre kurz- und langfristigen psychologischen Folgen.

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