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Säuglingsstudie: Die Entwicklung des binokularen Sehens im ersten Lebensjahr

 

Willkommen bei der Säuglingsstudie der Universität Bonn!

Hier finden Sie alle Informationen rund um unser DFG-Projekt.

 

Ein Besuch im Babylabor  Kurzprofil der DFG-Studie
Wegbeschreibung Anmeldung


Worum geht es?

Beim binokularen Sehen handelt es sich um die Fähigkeit, die beiden Wahrnehmungseindrücke, die wir mit unseren Augen aufnehmen, in einen räumlichen Eindruck umzuwandeln. Diesen Effekt kennt man aus dem sogenannten 3D-Kino: eine zweidimensionale Leinwand verwandelt sich in einen dreidimensionalen Raum, in dem sich die Protagonisten scheinbar völlig von der Leinwand lösen, auf uns zu kommen, uns in ihre Mitte nehmen oder aber in der Tiefe des Raums verschwinden. Dieser räumlichen Wahrnehmung unserer Umgebung liegt das binokulare Sehen zugrunde.


Wie funktioniert die binokulare Wahrnehmung?

Die Umwelt nehmen wir bekanntermaßen mit beiden Augen wahr. Jedes unserer Augen „fotografiert“ die Umgebung zunächst als ein zweidimensionales Bild. Es entstehen also immer zwei Bilder. Aufgrund der unterschiedlichen Position der Augen im Gesicht unterscheiden sich die beiden Bilder leicht voneinander. Sie können dies nachvollziehen, indem Sie einen Gegenstand in Ihrer Nähe zunächst mit dem einen, dann mit dem anderen Auge fixieren. Die Perspektive verändert sich, die Bilder sind unterschiedlich. Erst im Gehirn werden die beiden Bildinformationen zu einem Gesamtbild zusammen gesetzt und dadurch das räumliche Sehen ermöglicht.
 

Ziel unserer Forschung

Diese Fähigkeit zur binokularen (beidäugigen) Wahrnehmung ist uns nicht angeboren; sie entwickelt sich im Verlauf der ersten Lebensmonate. Leider wissen wir nach dem heutigen Forschungsstand noch nicht, wann und wie diese Fähigkeit erworben wird. Dies heraus zu finden ist ein Ziel unserer Studie.
Dabei werden Säuglinge im Alter von 6 bis 18 Wochen beobachtet. Wir zeigen dem Baby mehrere Bilder, von denen einige einen räumlichen Eindruck erwecken, und messen, wie lange das Baby jedes der Bilder anschaut. Es gibt hierbei keine „falschen“ oder „richtigen“ Reaktionen. Es geht vielmehr darum festzustellen, ab wann und wie sich das beidäugige räumliche Sehen im ersten Lebensjahr entwickelt.
Die Beobachtung dauert nur wenige Minuten, das Kind sitzt während der gesamten Zeit auf dem Elternschoß.
 

Teilnahme an unserer Studie

Selbstverständlich entstehen dabei für das Kind keinerlei Risiken. Falls das Baby unruhig werden sollte oder falls Sie dies wünschen, brechen wir die Untersuchung ab.
Diese wichtige Studie dient der Erforschung der Entwicklung der visuellen Wahrnehmung. Die Studie kann nur dann durchgeführt werden, wenn wir Sie als Freiwillige dafür gewinnen können. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn wir Ihr Interesse wecken konnten.

    

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Projektleitung:

Priv.-Doz. Dr. Michael Kavšek

M. Sc. Stephanie K. Braun
(Wiss. Angestellte)


Kontakt:

Institut für Psychologie
Entwicklungspsychologie und
Pädagogische Psychologie
Säuglingsstudie
Dietkirchenstraße 28
53111 Bonn
Tel. +49 228 73 4472
Email: babies@uni-bonn.de

Weitere Informationen finden Sie in unsem Blog

 

Studentische Mitarbeiter:
 

Carolin König

Esther Meise

Ronja Müller

Sonja Wenz

 

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